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Malteser Dienste für Kinder

Unser Pflegemodell

Das Leitbild setzen wir in der Pflege durch Anwendung des „AEDL-Strukturierungsmodells von Monika Krohwinkel um. Dies bedeutet, dass wir unser pflegerisches Handeln an den körperlichen, geistigen, psychischen und sozialen Fähigkeiten und Bedürfnissen der kranken Kinder / Jugendlichen sowie an den aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichten.

Zur Förderung der Selbstständigkeit des Kindes / Jugendlichen beziehen wir ihn entsprechend seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten bei den Verrichtungen des täglichen Lebens mit ein.

Das AEDL-Strukturierungsmodell bringt pflegerische Bedürfnisse in Zusammenhang mit den Lebensaktivitäten - es betrachtet die einzelnen Lebensaktivitäten eines Menschen in der Gesamtheit und in Wechselwirkung zueinander.

Als Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens werden die folgenden 13 Bereiche unterschieden:

  1. Kommunizieren können
  2. Sich bewegen können
  3. Sich pflegen können
  4. Vitale Funktionen aufrecht erhalten können
  5. Essen und trinken können
  6. Ausscheiden können
  7. Sich kleiden können
  8. Ruhen, schlafen und sich entspannen können
  9. Sich beschäftigen, lernen und sich entwickeln können
  10. Sich als Mädchen oder Junge fühlen und sich verhalten können
  11. Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen können
  12. Soziale Beziehungen und Bereiche sichern und gestalten können
  13. Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können

Die Privatsphäre und Individualität der Familie wird respektiert und die vorhandenen persönlichen Ressourcen zur Selbstpflege werden erhalten und gefördert.

Dies wird durch eine ganzheitlich-fördernde Prozesspflege erreicht. Das zentrale Interesse ganzheitlicher Prozesspflege ist das kranke Kind mit seinen pflegerischen Bedürfnissen und Problemen und seinen Fähigkeiten.

Das primäre pflegerische Ziel ist die Erhaltung, Förderung oder Wiedererlangen von Unabhängigkeit und Wohlbefinden des kranken Kindes in den Aktivitäten des Lebens und ihrem Umgang mit existentiellen Erfahrungen des Lebens. Dazu erfassen wir systematisch die Probleme und Bedürfnisse und insbesondere auch die Fähigkeiten des kranken Kindes als Grundlage der Pflegeplanung.

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